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Monkey-Geschichte

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Die Honda Monkey Geschichte Bearbeiten

Bereits 1961 konnte man in Honda's Unterhaltungspark „Tama Tech" ein merkwürdiges Mini-Motorrad umherkurven sehen. Es war eines der beliebtesten Fahrzeuge im Park, ausgestattet mit rotem Rahmen unter weißem Tank, winzigen 5-Zoll-Reifen und einem spritzigen 50-ccm-Motor. Den Fahrern sagte man nach, sie sähen in jeder Hinsicht wie Affen aus, und fortan wurde dieses Motorrad unter dem Namen Honda Monkey bekannt. Mehr wie ein Spielzeug als ein Motorrad wirkend, stand die Kompaktheit und das völlig neue Aussehen der Monkey bei Liebhabern jeden Alters hoch im Kurs.

Honda möbelte die Z100 Park-Version zur Verwendung auf öffentlichen Straßen auf und brachte das CZ100 Modell heraus, dessen Export 1963 begann. Das erste Modell, das in Japan vertrieben wurde war eine verbesserte Z50M Monkey, bei welcher Lenker und Sattel zusammenklappbar waren, um sie leichter in einem PKW verstauen zu können. Auch der Motor wurde von einem OHV zu einem SOHC umgewandelt, dem gleichen, der Honda's beliebte Super Cab C50 antrieb. Theoretisch konnte die Z50M Monkey auf öffentlichen Straßen eingesetzt werden, aber man sah sie immer noch mehr für ein Spielzeug als ein Motorrad an. Das 1969er Modell jedoch, die Z50A Monkey, war bereits mit einer Teleskopaufhängung vorne sowie verschiedenen Sicher-heitseinrichtungen wie Rückspiegel und Blinkern ausgestattet. Darüber hinaus wurden die Reifen auf 8 Zoll vergrößert, was die Leistung der Monkey auf der Straße erheblich verbesserte. Als nächstes brachte Honda 1970 die Z50Z Version heraus. Dieses neue Modell wies ein Vorderteil auf, das beginnend am Lenker leicht zerlegt und in den Kofferraum auch eines kleinen PKW verstaut werden konnte. Auch die äußere Erscheinung wurde dreifarbig aufgefrischt: Candy-Rot, Candy-Blau und Hellgelb sowie einem neuen, zweifarbigem Tank.

Das Jahr 1974 brachte die Ausgabe Z50J, welche die Grundlage des aktuellen Modells bilden sollte. Sie eignete sich die Aufhängung eines echten Motorrads an, mit einer stabilen Schwinge hinten, dazu war sie mit einem steiferen Rückgratrahmen und Blockprofil-Reifen ausgestattet. Diese Änderungen zogen sich über lange Zeit hin, während der sowohl die Fahrsicherheit als auch das Fahrgefühl, auf einem „echten Motorrad" zu fahren, verbessert wurden. Nachfolgend wurden 1978 ein tropfenförmiger Tank und eine leicht überdimensionierte, sattelförmige Sitzbank spendiert, was zu einer Halb-Chopper Version der Monkey in amerikanischem Stil führte. Die Motorleistung wurde dann angehoben, ferner wurden etliche sicherheitsrelevante Verbesserungen vorgenommen. Im Januar 2000 brachte Honda die 2000er Jubiläumsausgabe der Monkey auf den Markt, die im Farbkleid des 1971er Z50Z(2)-Modells auftritt. Die Produktion dieser speziellen Monkey ist auf 3000 Stück berenzt.

Die nach wie vor bestehende Attraktivität der Monkey muß sich auf beides begründen, ihre winzige Größe und die einfache Möglichkeit sie individuell auszustatten. Jedem Monkey-Besitzer ist es freigestellt, eine beliebige Anzahl an Bauteilen zu wechseln, einschließlich Motorteile,Vergaser, Auspuff und Aufhängungsteile. In der Tat sind mehr als 1500 individuelle Zubehörteile für dieses verspielte Klein-Motorrad auf dem Markt.

mit freundlichem Dank an Michael Groll - http://www.monkeyfahrer.de/

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