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120/70-10 und 130/7-10 auf Originalfelge Bearbeiten

Für diese Reifenpaarung gibt es eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Herstellers. Damit ist der Eintrag kinderleicht. Bei Bigbikes ist es schon fast üblich geworden, nur noch diese Bescheinigung mitzuführen, da spätestens alle zwei Jahre ein revolutionär besserer Reifen auf den Markt kommt. Durch die Typenbindung bei Eintragung bei größeren Maschinen würde das alle zwei Jahre Mehraufwand und einen vollen Fahrzeugbrief bedeuten. Da wird teilweise eher die Ordnungswidrigkeit hingenommen, die hier (Berlin) immer seltener geahndet wird. Durch das Papier lässt sich die Legalität des Reifens ja nachweisen.


Zurückrüstung für Eintragung von Reifen Bearbeiten

Für den Eintrag muss nichts zurückgerüstet werden, da bei Reifeneintragungen keine Geschwindigkeitsmessungen gemacht werden. Man könnte aber vorne einen Zahn mehr eintragen lassen und von 38 km/h auf 45 km/h erhöhen. Damit sich nicht ganz so schnell läuft, kann man die Zündung ganz extrem Richtung Spät einstellen.


Tachoangleichung Bearbeiten

Kein Mensch hat je eine Tachoangleichung bei einer DAX durchgeführt, trotzdem bekommt man auch 4.00, was in etwa 120/90-10 entspricht, eingetragen.

Veränderungen von Fahrzeugteilen Bearbeiten

Die Veränderungen von Fahrzeugteilen führt nur dann zum Erlöschen der Betriebserlaubnis, wenn zu erwarten ist, daß dadurch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Das gleiche gilt für die formale Feststellung, das Fahrzeugteile nicht den Vorschriften entsprechen. Die Benutzung von Reifengrößen, die nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen sind, soll im Regelfall nicht zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen /(OLG Köln, DAR 98, 27)/. Wer gegen die Eintragungspflicht verstößt, muß mit einem Verwarnungsgeld rechnen.

Seitenständer Bearbeiten

Tüv mit Seitenständer? - Nur wenn er die Zündung abschaltet, er selbsttätig einklappt oder so eine Gummispitze montiert ist, die bei ausgeklapptem Seitenständer das Huppeln in der ersten Linkskurve mindern soll.

Motorradzulassung Bearbeiten

Bei einer Motorradzulassung werden verschiedene Sachen geprüft. Habe zu dem Thema eine recht hilfreiche Liste zum Download, die man vor einer Ummeldung abhaken sollte: http://www.honda-dax.de/hu_checkliste.pdf Grundsätzlich kann jeder mit Hilfe einer Abnahmeberechtigten Person eine Vollabnahme durchführen. Dazu muss das Fahrzeug im einwandfreiem Zustand sein und den gültigen Bestimmungen entsprechen.

Eintagung des Daytona Auspuffes? Bearbeiten

Nur mit Papiere oder Schallmessung, denke ich. Ich fertige stets einen Fahrzeugbrief Vordruck an, hefte ihn ganz vorne in einen Ringhefter mit 33 Fächern. In den jeweiligen Fächern wird jede Zeile im Brief erklährt und belegt. Dann ist ein Termin mit einem Dipl. Ing. für eine §21 Abnahme erforderlich. Macht man diesen Termin nicht vorher aus, kann (und wird) sich ein freundlicher Plakettenkleber finden, der gerne über viele technische Details Auskunft gibt. Leider besitzt nicht jeder, der auf einem Tüvgelände ´rumrennt ausreichende Befugnisse, eine §21 Abnahme durchzuführen, da die Fachliche Kompetenz nicht bei einer Prüfung belegt wurde. Böse Zungen würden glatt behaupten, das sie womöglich auch nicht vorhanden ist. Am Ende klaut einen der Falsche Mann leider oft nur die Zeit und die Nerven. Warum jedoch so gut wie jeder, der keine §21 Abnahme durchführen kann so gut wie immer trotzdem in der Lage ist, jede Menge Negativauskünfte zu nennen, ist mir nicht ganz klar. Eine Möglichkeit, seine Abnahme einfacher zu erhalten ist das dazwischenschalten einer Firma, die ein Teil Ihres täglich Brotes in Zusammenarbeit mit einem dafür ausgebildetem Dipl. Ings. verdienen. Einige Prüfer haben sich darauf spezialisiert, täglich Tuning Werkstätten abzufahren um teilweise bereits auf oben beschriebene Weise vorgearbeitete Prüfungsunterlagen durchzuchecken und gegenzuzeichnen. Abnahmen auf neutralem Boden finde ich eigentlich auch sinnvoller auf einem Gelände, bei dem in erster Linie Fahrzeuge ausgesondert werden sollen, die Verschleiß, Rost oder nicht schlüssige Veränderungen aufweisen. Habe oft den Eindruck, das die Stimmung der Nebenhalle teilweise überspringt.

Zulassung von alter 40km/h DAX Bearbeiten

Bei der alten DAX, bei der ja original weniger als 40 km/h eingetragen sind, finde ich es schon etwas risikoreich, die Papiere vorzulegen. Gerade dann, wenn man vorher 55 gefahren ist. bei den 6V Modellen ist der Begrenzer selten im Originalzustand. Ebenso sehe ich K&N Luftfilter und solche, die so aussehen, als Risiko. Man sollte auch versuchen zu vermeiden, das Kettenblatt zu ändern. Wer eine 12V DAX fährt, kann alle drosseln entfernen, ohne das es offensichtlich ist. Einige Leute benutzen auch elektronische Drosseln oder Sperrstifte im Gasgriff. Mit 50er Kennzeichen bin ich in den letzten 10 Jahren erst einmal angehalten worden, allerdings nur interessehalber. Für Berliner Verhältnisse ist das recht selten. Bonsai Fahrer scheint man hier für harmlos zu halten. (Sind sie ja auch zumal sie so gut wie null risiko für andere Verkehrsteilnehmer darstellen) Trotzdem würde ich empfehlen, Änderungen (wenn überhaupt) möglichst nur entsprechend schon ausgearbeiteten Eintragungen vorzunehmen, der Form halber am besten auch einzutragen.

Wer seinen Autoführerschein vor 1981 gemacht hat oder sogar einen größeren Zweiradschein besitzt ist bestens beraten, auch die Endgeschwindigkeit in den Papieren anzuheben. Über 80 km/h ist die Versicherung momentan meist noch günstiger als für 50 km/h.

Beschlagnahmung von Motorrädern - Wann erlaubt ? Bearbeiten

Die vorübergehende Wegnahme eines Fahrzeuges bedeutet einen Eingriff in das Grundrecht der Eigentumsgarantie gemäß Artikel 14 GG. Ein Eingriff in ein Grundrecht bedarf immer einer konkreten gesetzlichen Ermächtigungsgrundlage, also einer Regelung im Gesetz, welche den Eingriff im konkreten Fall zuläßt. Dieser Aspekt wäre ggf. bei entsprechenden Maßnahmen den Polizeibeamten vorzuhalten.

Die Ordnungsbehörden sind nur dann berechtigt ein Fahrzeug sicherzustellen , wenn nachweislich ein oder mehrere Teile des KFZ als gestohlen gemeldet sind. Selbst erhebliche technische Mängel wie defekte Bremsanlagen ,abgefahrene Reifen oder nicht funktionierende Lichtanlagen berechtigen die zuständigen Behörden nur dazu ,den Betrieb des KFZ vorübergehend zu untersagen. Bei allen anderen vermeintlichen Mängel – dazu zählen auch defekte oder angeblich zu laute Auspuffanlagen – kann die Polizei lediglich einen Mängelbericht nach § 17 !StVZO ausstellen, der in einer angemessenen Zeit (1 – 2 Wochen) zu überprüfen ist.

Das (offiziell nicht erhältliche) Polizeihandbuch sagt hierzu:

Besteht Anlaß zu der Annahme , das ein KFZ den gesetzlichen Anforderungen nicht entspricht § 49 !StVZO, so ist der Führer des KFZ auf Weisung der Polizei verpflichtet , den Schallpegel im Nahfeld feststellen zu lassen. Liegt die Meßstelle nicht in der Fahrtrichtung des KFZ , so besteht die Verpflichtung nur , wenn der zurückzulegende Umweg nicht mehr als 6 km beträgt... Die Angabe der Fahrtrichtung liegt ja nun beim Motorradfahrer!! Ein Umweg von maximal 6 Kilometern zur nächsten Meßstelle wird die Ausnahme sein. Ein von einem amtlichen anerkannten Sachverständigen (aaS) nach § 21 !StVZO oder § 19.3 !StVZO abgenommenes Fahrzeug, welches von der Zulassungsstelle eine Betriebserlaubnis erhalten hat (man besitzt gültige Fahrzeugpappiere), hat eine Bestandsberechtigung und darf nicht aus irgendwelchen scheinheiligen Gründen oder mit vorgeschobener Verkehrsunsicherheit beschlagnahmt und eingezogen werden.

Quelle: Interessengemeinschaft Harley-Fahrer in München Dank an: Thomas "The Duke"

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